Die intensive Raupenphase des Goldafters auf Sylt geht zu Ende – die meisten Tiere verpuppen sich. Ganz vorbei ist es aber noch nicht: Im Juli beginnt der Falterflug.
Vorsicht im Garten bleibt
Die feinen Härchen der Raupen können lange in der Umgebung bleiben und Hautreizungen oder allergische Reaktionen auslösen. Beim Mähen und Heckenschneiden gilt: lange Kleidung tragen, Nester, Gespinste und befallene Pflanzen nicht berühren.
Licht reduzieren
Die nachtaktiven Falter – rund drei Zentimeter groß, weiß mit goldbraunem Hinterleib – werden stark von Licht angezogen. Privates Außenlicht sollte nur bei Bedarf brennen; die Straßenbeleuchtung nutzt bereits blauarmes Licht.
Monitoring läuft weiter
Inselverwaltung, fünf Gemeinden, ein Landschaftszweckverband und die Universität Göttingen beobachten die Lage. Veronika Vogel von der Inselverwaltung: „Die intensive Raupenphase klingt weitgehend ab, das Monitoring läuft weiter.” Infos: www.sylt.de/goldafter
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